KHS Reutlingen


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Interessenvertretung für

  • 3.700 Betriebe im Landkreis Reutlingen mit
  • 27.400 Beschäftigten und
  • 1.860 Auszubildenden und
  • 2 Mrd. € Umsatz

Betreuung von

  • 30 Innungen mit
  • 1.700 Mitgliedsbetrieben

Ehrenamtsorganisation

  • 10 Vorstandsmitglieder
  • 250 Ehrenamtsträger in Innungen
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Steuerbonus für Handwerkerleistungen


Der Bund fördert seit Januar 2009 Handwerkerleistungen bei der Renovierung und Modernisierungen in Privathaushalten – ein deutlicher Anreiz für mehr Aufträge an Handwerksbetriebe.

Den Steuerbonus von bis zu 1.200 Euro bei Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen von maximal 6.000 Euro erhalten Bürger bei der Steuererklärung für 2009 im kommenden Jahr. Voraussetzung: Es liegt eine Handwerkerrechnung vor, in der die Arbeitskosten und die anteilige Mehrwertsteuer separat ausgewiesen sind.

Die Große Koalition hat das in dem »Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung« verankert. Es sieht insbesondere die Erweiterung der Tarifermäßigung von haushaltsnahen Dienstleistungen für alle Erhaltungs- und Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten vor.

Im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung wird die Rechnung eingereicht. Der Steuerbonus wird dann im Nachhinein mit der festgesetzten Einkommensteuer verrechnet (in 2010 für das Jahr 2009). Der Steuerbonus beträgt maximal 20 Prozent von 6.000 Euro – das entspricht also 1.200 Euro im Jahr bei Erhaltungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen im Privathaushalt des Mieters oder Eigentümers.

Der Steuerbonus wird nur für die Arbeitskosten und zusätzlich zum Steuerbonus für allgemeine sonstige haushaltsnahe Dienstleistungen (ebenfalls max. 1.200 Euro im Jahr) gewährt. Übrigens ist auch die anteilige Mehrwertsteuer begünstigt und sollte deshalb einzeln ausgewiesen werden. Materialkosten oder sonstige gelieferte Waren sind nicht begünstigt.

Die Bezahlung muss unbar auf das Konto des Handwerksbetriebs erfolgen. Barquittungen werden nicht anerkannt. Keinen Steuerbonus gibt es bei der Geltendmachung der Aufwendungen als Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 2 EStG), Werbungskosten (§ 19 EStG), Sonderausgaben (zum Beispiel § 10 f EStG, Denkmalschutz), Außergewöhnliche Belastungen (§ 33 EStG) oder beim Vorliegen eines Geringfügigen Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 8 Viertes Buch SGB.

Beispiel
Ein Fliesenleger kachelt das Badezimmer und stellt eine Rechnung über 2000 EURO zzgl. 19 Prozent MwSt. Die Materialkosten belaufen sich auf 500 EURO, die Arbeitskosten auf 1.500 EURO.
Der Steuerbonus berechnet sich wie folgt:
1500 EURO zzgl. 19% MwSt. (285 EURO) =
1785 EURO x 20% Förderung = 357 EURO Steuerbonus.




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