KHS Reutlingen


Unsere neue interaktive Broschüre



Interessenvertretung für

  • 3.700 Betriebe im Landkreis Reutlingen mit
  • 27.400 Beschäftigten und
  • 1.860 Auszubildenden und
  • 2 Mrd. € Umsatz

Betreuung von

  • 30 Innungen mit
  • 1.700 Mitgliedsbetrieben

Ehrenamtsorganisation

  • 10 Vorstandsmitglieder
  • 250 Ehrenamtsträger in Innungen
  • 300 Mitglieder von Prüfungskommissionen

Unternehmensleitbild

<< Zur Übersicht



Wichtige Links


Informationen rund um die Ausbildung finden Sie hier:


<< Informationen zu Ausbildungsberufen und Lehrstellenbörse



Informationen zum Thema Handwerk finden Sie hier:


>> www.handwerk.de



PARTNER DES HANDWERKS


Günstige Konditionen/Versicherungstarife für Innungsbetriebe


>> Signal Iduna Gruppe

10 Tipps im Umgang mit Handwerkern


Handwerker und handwerkliche Unternehmen in der Region erbringen täglich vielfältige Leistungen für Verbraucher und Unternehmer in der Region. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfüllen Handwerksmeisterinnen – und meister Aufträge und Wünsche der Kunden; erfreulicherweise meist zur großen Zufriedenheit.

Aber auch im Handwerk agieren Menschen und Menschen machen Fehler. Um Unzufriedenheit und Missverständnissen im Vorfeld vorzubeugen, haben wir einige Tipps für den Umgang mit Handwerksbetrieben zusammengestellt:

1. Aufträge im stationären Handwerk nur an Meisterbetriebe vergeben.

Unabhängig von der aktuellen Diskussion über den Fortbestand des Meisterbriefs können diese Betriebe besondere Qualifikationen nachweisen. Von der Kreishandwerkerschaft erfahren Sie, ob der Betrieb auch Mitglied einer handwerklichen Innung ist. Besondere Vorsicht ist bei „Haustürgeschäften“ geboten.

2. Vor Auftragsvergabe Kostenvoranschläge von mehreren Handwerkern einholen.

Damit wird von vornherein eine anschließende Diskussion über den Preis vermieden. Kostenvoranschläge sind grundsätzlich kostenfrei, sofern nicht etwas anderes vereinbart wird. Nachdem der Aufwand für die Erstellung von aussagekräftigen Kostenvoranschlägen sehr hoch ist, werden immer mehr Aufwandspauschalen für die Erstellung von Kostenvoranschlägen vereinbart und berechnet, die im Falle des Auftrags aber i.d.R.auf diesen angerechnet werden.

3. Bei größeren Aufträgen …

und insbesondere bei Aufträgen für bauliche Leistungen, sollten schriftliche Bauverträge, vor allen Dingen nach der Verdingungsordnung für Bauwesen (VOB) geschlossen werden. Der Leistungsumfang sollte im Vertrag exakt geregelt sein. Gleiches gilt für wichtige Termine, wie etwa einen Fertigstellungszeitpunkt.

4. Bei mündlich erteilten Aufträgen oder Reparaturaufträgen …

sollte im Gespräch mit dem Handwerksunternehmen möglichst genau die Art und der Umfang der auszuführenden Arbeiten festgelegt werden.
Fehlt diese Festlegung, kann der Handwerker den Zeit-, Werkzeug-, Material- und Personalbedarf nicht konkret planen und es entstehen unter Umständen unnötige Kosten.

5. Die Zeiten für die An- und Abfahrt müssen bezahlt werden.

Insbesondere bei kleineren Aufträgen sind Handwerker aus der unmittelbaren Nachbarschaft deshalb in der Regel günstiger.

6. Der Kunde sollte sich bereits vor der Auftragsvergabe genau über sämtliche anfallenden Kosten erkundigen.

Neben den Stundenverrechnungssätzen gehören dazu auch die Höhe möglicherweise anfallender Fahrtkosten und die Zahlungskonditionen.

7. Bei der Auftragsvergabe und der Terminvereinbarung sollte der Kunde dem Handwerker eine Rufnummer hinterlassen, unter der man ihn erreichen kann.

So kann der Kunde auch bei zeitlichen Verschiebungen, beim Auftreten unvorhergesehener Probleme, sowie bei Überschreitung einer vereinbarten finanziellen Höchstgrenze rechtzeitig benachrichtigt werden.

8. Arbeitet der Handwerker vor Ort, ...

so sollte der Kunde im Rapportzettel die aufgewendete Zeit quittieren und eine Durchschrift dieses Belegs behalten.

9. Gegen eine Unterhaltung mit dem Handwerksmeister …

oder seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist nichts einzuwenden, dient sie doch meist der Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und der Schaffung eines besseren Arbeitsklimas. Beachten Sie dabei aber, dass auch diese Zeit Arbeitszeit ist, die bezahlt werden muss.

10. Wenn Reklamationen auftreten, ...

sollten diese zunächst in einem offenen Gespräch geklärt werden. Können Differenzen auf diesem Weg nicht ausgeräumt werden, können Sie bei Handwerksbetrieben, die Mitglied einer Innung sind, die Kreishandwerkerschaft ansprechen.

Die Zahlungsmoral stellt heute leider ein großes Problem dar. Nach ordnungsgemäß erbrachten Leistungen und Rechnungsstellung sollte der Kunde innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist die Handwerksleistung bezahlen. Ohne eine besondere Vereinbarung darf kein Betrag für eventuelle Gewährleistungen einbehalten werden. Auch hat der Handwerker bei der Vertragsgestaltung ein Recht auf Abschlagszahlung für abgrenzbare Teilleistungen.



Startseite      Seitenanfang      Seite drucken